Folge 9: Was tun wenn‘s brennt? Der wahre Wert von IT-Notfallkonzepten.
Shownotes
Der Strom fällt aus, ein Hacker hat die IT befallen oder ein Brand bedroht die gesamte Organisation. In solchen Fällen herrscht der Notfall auch für die IT.
Aber wie kann man sich auf solche Notfälle vorbereiten? Die Lösung kann ein IT-Notfallkonzept sein.
In dieser Folge beleuchten Marcel Kasper und Nicole Wiske, was bei der Erstellung eines IT-Notfallkonzepts wichtig ist, welche Best Practices es gibt und welche Learnings es aus dem Alltag gab.
Hört rein und erfahrt, was die Feuerwehr damit zu tun hat.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu Cloud und Deutlich, eurem Netplans-Podcast rund um die IT-Welt.
00:00:05: Mein Name ist Nicole Wiske und ich bin der Host dieses Podcasts und natürlich freue ich mich, dass du wieder dabei bist.
00:00:10: In unseren Folgen tauchen wir tief in die IT-Welt ein und bringen dir spannende Gespräche, interessante Gäste und wertvolle Einblicke zu aktuellen Themen mit.
00:00:19: Wenn dir der Podcast also gefällt, lass doch gerne sein Abo da.
00:00:22: Und jetzt viel Spaß mit der neuen Folge!
00:00:25: Und ich habe heute auch einen speziellen Gast dabei, und zwar den Herrn Marcel Kasper.
00:00:30: Marcel, magst du dich ganz kurz vorstellen?
00:00:33: Ich bin Marcel Kasper, ich bin jetzt seit drei Jahren bei der Netplantz in der Kundenbetreuung und ja.
00:00:40: Ich bin im Prinzip schon sehr, sehr lange in der IT unterwegs, aber tatsächlich mehr auf der vertrieblichen und kaufmännischen Seite.
00:00:49: Schön, dass du hier quasi den technischen Part dann quasi als Gegenspielerin hast.
00:00:54: Ja, sehr schön.
00:00:55: Das heißt, du bist dann halt, du hast sehr viel Kundenkontakt.
00:00:58: Das heißt, du hast auch dann sehr viele ... Praxis oder sehr viel Erfahrung schon gesammelt, wann es auch zum Beispiel mal nicht so toll beim Kunden läuft, also wenn du zum Beispiel mal einen Hackerangriff oder so stattfindet, dass du dann halt auch... Bist du denn auch der erste Ansprechpartner dafür, wenn irgendwas passiert?
00:01:15: Kommt vor.
00:01:15: Ja, also es gibt natürlich schon auch leider mal diese unschönen Situationen.
00:01:20: Das ist eine Organisation, müssen ja nicht unternehmen sein, können ja vielleicht auch aus dem öffentlichen Umfeld Verwaltungen sein, die mit so einer Situation konfrontiert sind.
00:01:29: oder vielleicht ist am Anfang die Lage gar nicht so ganz klar und man ist sich einfach nicht sicher und sucht halt eben Unterstützung durch Experten, die eben auch schon solche Situationen häufiger gemeistert haben.
00:01:40: Ja.
00:01:41: Und dadurch, dass ich natürlich dann irgendwo der erste Ansprechpartner bin an vielen Stellen, versuche ich hier natürlich auch schnell zu vermitteln, die passenden Kollegen dazu zu holen, damit hier eben auch schnell und strukturiert geholfen werden kann.
00:01:56: In so Fällen muss es ja sehr schnell und sortiert voran gehen, gell?
00:02:00: Also ich glaube, dass tatsächlich gerade bei einem Cybervorfall Geschwindigkeit eine große Rolle spielt.
00:02:05: Definitiv.
00:02:06: Dem Ganzen würde ich tatsächlich noch ... vorwechstellen, dass noch viel größerer oder wichtiger Punkt tatsächlich das Thema Sichtbarkeit ist.
00:02:15: Also überhaupt erst mal davon zu erfahren, überhaupt erst mal festzustellen, da ist irgendwas.
00:02:19: Das können ja Anomalien sein oder verdächtige Aktivitäten.
00:02:22: Stimmt, weil manchmal spielt es sich einfach im Hintergrund ab und dann merkt man das gar nicht gerne auf den ersten Blick.
00:02:27: Genau, genau.
00:02:29: dann weiß man auch gar nicht so richtig, soll ich jetzt schon wirklich hier diese große Keule schwingen?
00:02:33: Soll ich jetzt schon wirklich den Notschalter drauf kloppen?
00:02:37: Oder macht das wirklich erstmal Sinn mit Ruhe und Sachverstand zu prüfen, was ist eigentlich der Status quo?
00:02:44: Hat sich vielleicht einfach nur ein User, fünfzigmal mit einem falschen Passwortversuch einzulocken.
00:02:49: Kann auch
00:02:49: mal vorgehen.
00:02:50: Aber nichtsdestotrotz,
00:02:53: ich habe auch gehört, du bist leerenamtlich bei der Feuerwehr.
00:02:55: Und das ist halt auch so ein Punkt, du kennst dich ja dann viel mit Notfällen so aus.
00:03:02: Wie kann man das jetzt zum Beispiel in Konstellationen bringen, halt mit IT-Notfall oder Notfällen?
00:03:07: Ich glaube, da gibt es schon einige Parallelen tatsächlich.
00:03:09: Also ich... Ich bin noch gar nicht so lange bei der Feuerwehr.
00:03:14: Ich bin in der freiwilligen Feuerwehr, in einem ganz kleinen Ort.
00:03:18: Da passieren zum Glück auch nicht wirklich viele Unfälle oder Vorfälle.
00:03:23: Auf der anderen Seite bin ich aber trotzdem froh, dass es dieses Ehrenamt gibt, dass es auch so viele Menschen gibt, die hier sich engagieren und sich hier für die Gesellschaft einbringen.
00:03:33: Und das war für mich halt auch ein Grund zu sagen, okay, Hier in diesem kleinen Ort gibt's nicht so viele Vereine.
00:03:39: Ich möchte aber die Gemeinschaft und die Gesellschaft stärken.
00:03:42: Hab mich dann eben bei der Feuerwehr sozusagen eingebracht.
00:03:46: Und da kommt's natürlich auch schon mal vor, dass nachts um halb zwei der Melda geht.
00:03:52: Man ist noch im Tiefschlaf, diese Reden heulen.
00:03:54: Und man muss quasi neben seinen Kindern, die noch irgendwie gerade auf noch schlafen, aufspringen und los und runter ins Feuerwehrhaus.
00:04:04: Und dann ist natürlich die Parallele zum IT-Notfall, die Ruhe zu bewahren.
00:04:11: Also, dass man wirklich nicht irgendwie kopflos rumläuft und mehr Chaos stiftet.
00:04:14: Und
00:04:14: dann direkt alles ausschaltet, bevor man dann überhaupt geprüft hat, gell?
00:04:18: Genau.
00:04:18: Also, dass man erstmal in seiner Struktur, in seiner Ordnung, die eben auch ein Stück weit für solche Fälle vorgegeben ist, auch drin bleibt, dass man sich da bewusst drüber ist.
00:04:29: Okay, es macht jetzt auch keinen Sinn, dass ich als einzelner Feuerwehrmann da irgendwo loslaufe und alleine in Brandlösche in Gebäude reingehe, weil am Ende des Tages bringt es niemandem was.
00:04:38: Wenn mir dann was passiert, dann haben die Kollegen eher noch das Problem, dass sie zusätzlich mich auch noch retten müssen.
00:04:43: Das heißt, es ist immer auch ein Stück weit eine Abstimmung notwendig, das Thema Kommunikation.
00:04:48: Und Planung
00:04:49: vor allem, gell?
00:04:50: Planung und Kommunikation spielt da halt einfach eine extrem große Rolle.
00:04:54: Und da wir ja gerade schon auch bei dem Thema Planung sind, also wie kann man sich denn, wenn jetzt irgendwas passieren sollte, also Worst Case-Szenario, man möchte als Kunde oder halt generell als Unternehmen, möchte man sich ja schon präventiv davor schützen.
00:05:07: Was wäre jetzt so das erste, was... was die so in den Kopf kommt, um genau das zu verhindern, also dass jetzt Panik ausbricht oder dass jetzt irgendwas mutmaßlich einfach rausgeschaltet wird oder ein Stecker wird gezogen und dann könnte der Schaden noch größer sein.
00:05:23: Also was würdest du da empfehlen?
00:05:27: Was
00:05:27: kommt dir da an den Kopf?
00:05:28: Ja, also an erster Stelle mal auf das zurückbesinnen, was einem immer gesagt wird sozusagen zu schauen, was ist eigentlich wirklich los, bevor man jetzt in Panik verfällt und einfach losläuft, macht das Sinn erstmal beruhigt in den Sach.
00:05:45: Verhalt zu prüfen, was ist gerade eigentlich los.
00:05:49: Und das möglichst geordnet sich gegebenenfalls auch mal mit dem Kollegen, mit Fachleuten, mit den Partnern, beispielsweise auch einen externen Dienstleister abzustimmen, bevor man irgendwelche Handlungen anstößt, die vielleicht am Ende des Tages sogar, ich sage jetzt mal, Spuren verwischen, die man vielleicht gar nicht verwischen möchte, sondern man möchte ja am Ende des Tages das Thema lösen, aus der Notsituation rauskommen.
00:06:13: Und da wäre mir halt eben wichtig, dass man da eine gewisse Struktur beibehält.
00:06:18: Weil am Ende des Tages bringt es wie gesagt nichts, wenn einer blind losläuft, wie ein angeschossenes Reh.
00:06:28: Und am Ende des Tages nur mehr Chaos stiftet.
00:06:31: Und dafür ist halt eben auch eine gewisse Abstimmung, eine gewisse Struktur und vor allen Dingen auch eine Kommunikation notwendig.
00:06:37: Die Kommunikation finde ich persönlich an der Stelle auch sehr wichtig.
00:06:40: Die sollte schon auch irgendwo Proaktiv sein.
00:06:44: Das heißt, man sollte sich schon im Klaren darüber sein, dass sich im Zweifel... Wenn ich jetzt wirklich einen ernsthaften, akuten IT-Notfall habe oder wirklich einen Cyberangriff habe und der erfordert, dass meine Systeme im Zweifel isoliert werden müssen, vom Netzwerk getrennt werden müssen, sodass ich vielleicht für Kunden erst mal nicht mehr erreichbar bin, dann muss ich mir am Klaren darüber sein, dass meine Kunden davon erst mal nichts wissen und denen ja trotzdem irgendwie die Chance geben muss, hey, wir sind irgendwie schon da.
00:07:15: Nur wir können jetzt gerade nicht so reagieren, wie das der Regelfall ist.
00:07:18: Wie kann ich jetzt beispielsweise einem Kunden, mit dem ich lange Zusammenarbeiten vermitteln, hier über diesen Weg bekommst du mich?
00:07:26: Also, um deine ursprüngliche Frage zu beantworten, du hast im besten Fall irgendwo ein Konzept, ein Notfallkonzept, ein Notfallhandbuch, indem du dir schon mal Gedanken und Vorfall darüber gemacht hast.
00:07:39: Wie gehe ich in so einem Fall strukturiert vor und wie kommuniziere ich da ein bisschen.
00:07:43: Das heißt dort ist auch alles direkt dann strukturiert niedergeschrieben.
00:07:46: was wenn also worst case scenario zum beispiel also notfall.
00:07:51: Wie dann jetzt vorgegangen wird?
00:07:54: das ist dann alles quasi als leidfaden dort.
00:07:57: Genau also erster tipp.
00:08:00: Wenn ich dieses Thema im Zweifel sogar runterfahren muss oder dieses Thema vielleicht durch einen Stromausfall beispielsweise auch ausgefallen sind nach einer gewissen Zeit, dann muss ich meinen Notfallkonzept und meinem Notfallhandbuch vielleicht sogar aufleihen erst mal verfügbar haben.
00:08:14: Das ist schon mal die erste Durchürde.
00:08:15: Klar.
00:08:17: Es bringt mir nichts, wenn es auf einem Server liegt, den ich gerade nicht erreichen kann.
00:08:20: Das heißt, ich muss mir im Zweifel schon noch Gedanken darüber machen, diesen klassischen alten Weg, den wir gerade im Zuge der Digitalisierung, wir alle versuchen, abzuschaffen, trotzdem irgendwo beizubehalten, weil wir reden hier vom Worst Case.
00:08:34: Genau.
00:08:35: Das heißt... Da ist
00:08:35: man ganz froh, wenn man doch ein Stück Papier in der Hand hat.
00:08:38: So ist es, ja.
00:08:39: Und für diesen Fall wäre das schon mal... Tipp Nummer eins zu gucken, dass ich das nicht nur digital, sondern auch irgendwo analog zur Verfügung habe.
00:08:50: Und natürlich steht in so einem Dokument bestenfalls drin für die realistischsten Szenarien, die man sich so vorstellen kann.
00:08:59: Wie gehe ich am besten hier strukturiert vor?
00:09:01: Wen kontaktiere ich als erstes?
00:09:04: Wie schaffe ich es beispielsweise auch, die Kommunikation vom Kunden zu uns aufrecht zu erhalten?
00:09:11: Also gibt es irgendwie so eine Art Notfalltelefon oder eine Fallbackleitung, die ich irgendwie nutzen kann, die jetzt von dieser Situation möglichst nicht betroffen ist.
00:09:20: Kann ich irgendwie sonst einen Kommunikationsweg aufmachen, der eben momentan erst mal gar nicht von dieser Situation ... betroffen ist, auch um eben hier einen Kommunikationsweg aufzumachen.
00:09:33: Und natürlich gilt es dann auch nicht nur die externe Kommunikation, sondern vor allen Dingen auch die interne Kommunikation klar zu haben, weil ich habe im Zweifel ja auch Homeoffice-Mitarbeiter oder Mitarbeiter, die gerade unterwegs sind, im Außendienst sind.
00:09:47: Die kriegen mich weder telefonisch noch kommen die auf die System und wissen erst mal gar nicht was los ist.
00:09:51: Ja, das heißt ich brauche auch irgendwo eine Kontaktliste mit meinen wichtigsten Kontakten.
00:09:55: Dazu gehören meine Kollegen, meine Mitarbeiter.
00:09:58: Dazu gehören meine wichtigsten Partner sozusagen.
00:10:02: Und das sind mal grundsätzlich, sagen wir mal, so Basisinformationen, die da schon mit drin sein sollten.
00:10:07: Ja.
00:10:08: Das ist auf jeden Fall sehr, sehr spannend und notwendig, definitiv.
00:10:11: Also, wenn man dann am Ende ohne irgendwas dasteht, das ist dann schon... Schlecht, wenn da wirklich was passiert.
00:10:19: Also im Notfall braucht man sowas.
00:10:22: Und finde ich auch ganz interessant.
00:10:25: Und jetzt stellt mir natürlich die Frage, wie sieht so ein Notfallhandbuch aus?
00:10:30: Also ist es jetzt so ein Nerd-Datei oder haben wir da irgendwas, wo wir das einpflegen?
00:10:34: Also welche Tools verwenden wir zum Beispiel um dieses Notfallhandbuch?
00:10:40: Wir müssen erstellen für unsere Kunden oder andere Unternehmen.
00:10:42: Oder wie machen das andere Unternehmen?
00:10:43: Vielleicht hast du da auch mehrere Quellen.
00:10:46: Da gibt es immer ein ganz klares, es kommt darauf an.
00:10:49: Weil am Ende des Tages ist es natürlich von verschiedenen Einflussfaktoren abhängig.
00:10:53: Es kommt darauf an, was ist die Zielstellung des Ganzen?
00:10:58: Wie, wie detailliert, wie groß möchte ich das ganze Thema machen?
00:11:02: Ich persönlich bin immer ein großer Freund davon pragmatisch vorzugehen, weil wenn ich mir Notfall vorstelle und hab ein Achtundertseitenwälzer, den ließt dann sowieso keiner.
00:11:09: Hat man ja auch keine Zeit in dem Moment, gell?
00:11:11: Ja,
00:11:11: genau.
00:11:11: Dann hab ich nicht die Ruhe, dann hab ich nicht die Zeit, mich da durch Achtundertseiten durchzuschlagen, sondern dann will ich kurz und knapp einen Prägnant wissen, okay, was sind so die Facts, die, auf die es jetzt wirklich in dem Moment ganz konkret ankommt?
00:11:24: Natürlich ... kann man sowas mit Word machen.
00:11:27: Ganz easy.
00:11:28: Keine Frage.
00:11:28: Es gibt auch entsprechende Vorlagen vom BSI, die man
00:11:31: sich... Und das ist aber ganz wichtig ausdrucken, gell?
00:11:32: Ja, genau.
00:11:33: Auf die Zeitversion.
00:11:34: Es gibt auch schöne Vorlagen vom BSI, die man sich da quasi zur Nutze machen kann.
00:11:38: Da steht schon wirklich strukturiert viele Punkte drin, damit man eben auch bestenfalls gar nicht irgendwas vergisst an der Stelle.
00:11:47: Aber wenn es beispielsweise darum geht, auch sagen wir mal so ein bisschen so ein lebendes Objekt daraus zu gestalten.
00:11:54: Also nicht nur ein reines Notfallhandbuch, sondern vielleicht sogar angeschlossen, so das Thema, dass ich auch wirklich meine ganzen Assets im Blick hab, dass ich auch weiß, wie ist meine Infrastruktur aufgebaut, dass ich auch weiß, beispielsweise meine Server-Räume werde ich kennen, aber kenn ich jeden Port, kenn ich jeden Switch, was ist mit was verkabelt, also dass ich gegebenenfalls auch in so einem Tool... Beispielsweise auch solche Switch-Infostrukturen oder Server-Schränke, Racks und so weiter, auch grafisch darstellen kann.
00:12:27: Ich sage mal so Bilder sagen mehr als tausend Worte.
00:12:30: Dann ist das ganz hilfreich, wenn ich auch so eine Information habe, auch ausgedruckt und ich quasi in dem Moment vielleicht im Serverraum stehe und kann sagen, okay, alles klar, das ist jetzt, hängt damit zusammen.
00:12:41: Und da empfehle ich unseren Kunden ganz häufig die Lösung von Docysnap, unserem Partner.
00:12:47: weil wir damit eben auch zusätzlich noch die Möglichkeit haben, Ähm, Veränderungen einpflegen zu lassen.
00:12:54: Aber das ist immer so ein bisschen das, was ich bei einem Word-Dokument auf der einen Seite pragmatisch aber auch schade finde.
00:12:59: Das wird dann einmal erstellt und dann verstaubt das Ding.
00:13:02: Es gibt eine Version für immer.
00:13:04: So, genau.
00:13:05: Und die hat dann den letzten Versorgen standen.
00:13:11: Wir wissen selbst morgen ist die IT vielleicht bei mir schon wieder anders.
00:13:15: Ja, da passiert einfach zu viel in der Zeit.
00:13:17: Und da bietet mir beispielsweise DocSnap auch schöne Möglichkeiten, Veränderungen mit Einfließen zu lassen oder eben auch bestehende Systeme anzudocken, sodass dann auch gegebenenfalls Veränderungen direkt mit einfließen, beispielsweise aus dem Active Directory.
00:13:31: Gibt es aber natürlich noch verschiedene andere Systeme, die man da andocken kann, damit ich eben auch.
00:13:38: möglichst immer auf dem aktuellen Stand bin.
00:13:40: Und das kann dann am Ende des Tages auch einteilen und eine Grundlage sein von so einem Notfallhandbuch.
00:13:46: Aber ich kann das natürlich auch bis ins... Da kommst du vom Hölzchen aufs Stöckchen, also da kannst du wirklich dann am Ende des Tages mit wieder Anlaufplänen für einzelne Systeme, mit der Priorisierung von kritischen Systemen.
00:13:59: Also
00:13:59: komplett von Null
00:14:01: auf alles.
00:14:02: Ja, also da kannst du wirklich das Ganze sehr, sehr weitreiben und da kommt es wie gesagt am Ende des Tages ein bisschen darauf an, was ist die Zielstellung, wie pragmatisch will man es halten.
00:14:12: Ich bin noch nicht der Meinung, dass man das Abtag eins komplett vollständig haben muss.
00:14:18: Ich find's gut, wenn man damit mal anfängt, sich damit auseinanderzusetzen.
00:14:21: Und das
00:14:22: baut dann auf,
00:14:22: gell?
00:14:23: Genau, das baut dann auf, das wächst mit der Zeit mit.
00:14:25: Und ich bin auch ein ganz großer Freund davon.
00:14:29: Wenn ich damit anfange, mich auseinanderzusetzen, dann fang ich auch zwangstäufig auch an, mir das meinem Kopf so durchzuspielen.
00:14:37: Und dieses Durchspielen ist auch essentiell, weil damit ... komme ich ja mit diesem Praxisfall viel mehr in Berührung.
00:14:44: Ich kann da jeden Supergau mit drin abbilden.
00:14:46: Irgendwie vom Atomenreaktorunfall bis hin zum Flugzeugabsturz.
00:14:50: Die Frage ist immer, wie realistisch es so war, weil das hat natürlich im Zweifel ganz andere Herausforderungen, wenn Flugzeug jetzt hier auf unserer Gebäude fällt.
00:14:57: Aber am Ende des Tages sind es unterschiedliche Wahrscheinlichkeiten und so machen wir es in der Feuerwehr auch.
00:15:04: Wir bekommen da eben auch die Routine rein in dem Moment.
00:15:08: wo wir halt regelmäßig immer die gleichen Dinge üben, dass man halt eben wirklich eben diese diese Dinge übt, dass man so ein Notfallhandbuch mal oder so ein Notfall mal durch spielt, einfach so ein Szenario mal durch exerziert und dann stellt man selber schon fest, wo fühlt man sich wohl, wo fühlt man sich gut, wo sieht man vielleicht noch Probleme?
00:15:26: oder wo sind vielleicht Lücken in der Logik drin, dass das ganze Konzept oder das Handbuch noch gar nicht wirklich vollständig ist für den wirklichen Fall.
00:15:35: Und was dann natürlich auch noch sinnvoll wäre, ist nicht nur eine Person diesen Notfallplan erstellen zu lassen, sondern auch mehrere.
00:15:43: Weil dann hat man natürlich auch noch mal andere Gedankengänge.
00:15:46: Also macht dann natürlich auch noch Sinn.
00:15:48: Kommunikation, genau das Gleiche ist wie Brainstorming, wie man so ein Notfallkonzept dann aufbaut.
00:15:54: Absolut.
00:15:55: Also eine zweite Meinung ist immer sinnvoll und hilfreich.
00:15:58: Der Vier-Augenblick macht natürlich Sinn.
00:16:01: Aber ich glaube... Wenn es
00:16:03: zu viel werden, ist es natürlich auch wieder kritisch, aber dass man wenigstens so ein, zwei oder drei Personen wenigstens hat, die da drüber schauen.
00:16:11: Also jemand, der zumindest auch in solchen Krisen oder Notsituationen ein bisschen erfahren ist und weiß, worauf sollte man achten.
00:16:18: Ich habe jetzt auch letztens auf LinkedIn einen schönen Beitrag gesehen vom lieben Reinhold.
00:16:24: der geschrieben hat in so Notfallhandbuch muss auf jeden Fall auch rein, dass jemand Pizza besorgen muss.
00:16:31: Weil am Ende des Tages sorgt natürlich auch das ganze Thema für Stress, für gegebenenfalls Tage und Wochen ohne Schlaf.
00:16:43: Und dann ist es, glaube ich, auch wichtig, an die Kollegen in der IT zu denken, dass die da auch irgendwo immer bei Laune gehalten werden.
00:16:49: Das ist
00:16:50: gut.
00:16:50: Ich weiß noch ein Fall ganz kurz noch.
00:16:53: Ich glaube, das war auch eine Stadtverwaltung damals.
00:16:56: Da war so ein schlimmer Ansatz.
00:16:58: und da gab es auch auf LinkedIn so einen Beitrag, da gab es dann ein Zettel, der wurde auf eine Wand geklebt, wo dann drauf steht, Ruhe bewahren, PC erstmal ausschalten und alles ist gut, aber gehen sie dann einfach nach Hause.
00:17:15: und dann war es einfach so, okay, so kann man das natürlich auch machen, aber da ist schon der Worst Case eingetroffen und genau um das zu verhindern, ist halt so ein Notfallhandbuch, habe ich jetzt auch gelernt.
00:17:25: Es ist ziemlich cool und wenn wir die Mittel haben, why not?
00:17:28: Absolut.
00:17:28: Auf
00:17:29: jeden Fall benutzen
00:17:29: und... Das ist ja ein schönes Beispiel auch aus diesem Themenbereich Kommunikation, interne Kommunikation.
00:17:35: Irgendwie muss ich mir halt überlegen, wie ich die Kollegen oder die Mitarbeiter erreiche und wenn ich halt auch in einer gewissen Größe unterwegs bin.
00:17:42: Dann kann es tatsächlich auch helfen, so pragmatisch und altbacken, das klingt, einfach irgendwelche Zettel auszudrucken und die in den Bereichen aufzuhängen.
00:17:51: Und aber auch irgendwo eine Kommunikationsstrategie auch wieder zurück aufzubauen.
00:17:55: Das halt eben auch für Fälle, die vielleicht auch unvorhergesehen sind, der Weg in die IT wieder zurückführt, dass man erreichbar ist, dass man da eben miteinander kommunizieren kann.
00:18:05: So, und jetzt kommen wir auch schon zum Ende.
00:18:07: Du sagst es ja, wo man erreichbar sein kann.
00:18:09: Lieber Marcel, wo kann man dich denn sonst noch erreichen?
00:18:12: Ich weiß nämlich, du machst nämlich tolle, tolle Beiträge mit ganz viel Wissensaustausch.
00:18:18: Wo kann man dich denn sonst noch auf Social Media sonst finden?
00:18:21: Tatsächlich nur auf LinkedIn.
00:18:24: Ich bin tatsächlich nur auf LinkedIn unterwegs.
00:18:27: Ja, das ist so die Blattform, auf der ich mich bewege.
00:18:30: Ansonsten, glaube ich, wer sich mit der Netplans auseinandersetzt oder eben auf LinkedIn nach meinem Namen sucht, der findet mich da relativ schnell.
00:18:38: Und Marcel macht auch super, super viele variierte Inhalte.
00:18:42: Also es wird sich auf jeden Fall lohnen, da einmal reinzuschauen.
00:18:45: Und in diesem Sinne bedanke ich mich sehr, dass du auch und ich freue mich natürlich auf mehrere Folgen.
00:18:49: Und wenn ihr vielleicht auch noch Gedanken oder Ideen habt, über welche Themen wir jetzt auch in dem Bereich zum Beispiel Security, Cyber Security sprechen.
00:18:57: Schreibt es uns auch gerne und dann schauen wir mal, was wir euch zaubern.
00:19:01: Genau, und wir hören uns dann das nächste Mal wieder.
00:19:05: Ciao.
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