Folge 7: Jetzt sprechen wir richtig über Cloud und das ziemlich deutlich!

Shownotes

Mit wem könnte man besser über das Thema Cloud sprechen als mit Daniel Schweikle? Genau deshalb ist er in dieser Folge zu Gast. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf verschiedene Cloud-Modelle, Anbieter und Layer von IaaS über PaaS bis SaaS und sprechen darüber, welche Lösung zu welchem Unternehmen passt. Außerdem geht’s um typische Herausforderungen beim Umstieg in die Cloud: Sicherheitsfragen, Kosten und interne Hürden. Natürlich bringt uns Daniel dabei spannende Einblicke aus der Praxis mit.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Hi und herzlich willkommen zurück bei einer neuen Folge von Clout'n Deutlich.

00:00:04: Diesmal hören wir uns ein superspannendes Thema an, denn es geht um Cloud Provider und die verschiedenen Cloud Service Layer, die zur Verfügung stehen und die man sich aussuchen kann.

00:00:16: Und da stellt sich natürlich immer die Frage, was passt denn jetzt am besten fürs Unternehmen und an welche Kriterien könnte man sich zum Beispiel langhangeln.

00:00:25: Und da haben wir natürlich genau den Fachmann für diese Folge dabei.

00:00:29: Und deswegen würde ich sagen, wir starten jetzt die Folge nach dem Intro und viel Spaß dabei.

00:00:34: Hallo und herzlich willkommen zu Cloud und Deutlich, eurem Netplans Podcast rund um die IT-Welt.

00:00:39: Mein Name ist Nicole Wiske und ich bin der Host dieses Podcasts und natürlich freue ich mich, dass du wieder dabei bist.

00:00:45: In unseren Folgen tauchen wir tief in die IT-Welt ein und bringen dir spannende Gespräche, interessante Gäste und wertvolle Einblicke zu aktuellen Themen mit.

00:00:54: Wenn dir der Podcast also gefällt, lass doch gerne sein Abo da.

00:00:57: Und jetzt viel Spaß mit der neuen Folge.

00:01:01: Wie ich gerade eben schon vorgestellt habe, haben wir einen wirklich grandiosen Gast dabei.

00:01:06: Der Fachmann ist für genau dieses Thema, was wir heute bespielen.

00:01:09: Und da würde ich sagen, wie in jeder Folge auch, weil du ein neuer Gast bist, fangen wir an mit einer Vorstellungsrunde, die Bühne Steins.

00:01:18: Also, let's go, wer bist du, was machst du und was macht dir am meisten Spaß?

00:01:24: Ja, danke, Nicole.

00:01:25: Mich freut es auch total, dass ich heute bei euch sein kann.

00:01:28: Für mich ist es tatsächlich auch der erste Podcast.

00:01:31: Und daher zur Vorstellungsrunde.

00:01:33: Mein Name ist Daniel Schweigler.

00:01:35: Ich bin siebenunddreißig Jahre alt und ich bin jetzt seit zwanzig Jahren bei der Netplan.

00:01:39: Boah.

00:01:40: Also schon ein ganzes Spiel.

00:01:41: Ja.

00:01:43: Und hab dementsprechend natürlich auch schon viel erlebt.

00:01:46: Als ich angefangen hab mit meiner Ausbildung, zwei Tausend Fünf, da war es so, da waren wir noch... Ganz weit weg von dem, was wir heute sind.

00:01:54: Wir waren tatsächlich ein kleines Systemhaus.

00:01:57: Und irgendwie hat so ziemlich jeder alles gemacht.

00:02:00: So hat sich auch meine Ausbildung gestaltet.

00:02:03: Man hat so einmal reinstubbern dürfen, können und aber auch müssen.

00:02:07: Und mit den Jahren kam dann so ein bisschen die Spezialisierung.

00:02:11: Ich habe am Anfang ganz, ganz viel Microsoft Active Directory Exchange gemacht.

00:02:16: Genau die üblichen Themen, die sich durchziehen.

00:02:20: Und habe mich dann so ein bisschen spezialisiert auf den Bereich Anwendungs- und Desktop-Virtualisierung.

00:02:25: Da kamen dann auch noch weitere Partner neben dem Microsoft Produkt dazu.

00:02:30: Und man hat sich immer wieder die Gedanken gemacht, wie kriege ich denn den Arbeitsplatz modern und smart hin?

00:02:35: Damals war das ein Riesenthema, dass man aus dem Homeoffice arbeiten kann.

00:02:39: Heute ist es State of the Art.

00:02:41: Ja, richtig.

00:02:42: Und das hat dazu geführt, dass wir im Jahr zwei Tausend Fünfzehn uns in einer Runde zusammengesetzt haben und gesagt haben, wir müssen das Thema neu angehen.

00:02:49: Jetzt

00:02:49: geht es los.

00:02:50: Ja.

00:02:50: Das Systemhaus kann es nicht sein, dass wir irgendwie jede Umgebung on-bremt betreiben und eigentlich alles schon mehr oder minder ins Private.

00:02:59: Cloud stecken und haben dann entschieden, dass wir die Cloud-Zweibung Null dann aufbauen.

00:03:06: und da habe ich mich ganz besonders dafür eingesetzt und bin jetzt mittlerweile natürlich dann auch bei der Abteilungsleitung vom Cloud Computing oder von der Business Cloud angekommen und habe da in den letzten zehn Jahren meine Abteilung und meine Teams darunter aufgebaut.

00:03:22: Sehr schön.

00:03:23: Genau.

00:03:24: Das heißt, meine momentane Situation und das, was ich am liebsten mache, ist quasi rund um die Cloud, rund um die Beratung und um die Auslagerung von Kundensysteme in Cloud Computing-Geschäft.

00:03:39: Sehr cool.

00:03:40: Das ist ja schon eine richtig krasse Laufbahn, zwanzig Jahre Netplan.

00:03:43: Das ist ja unglaublich.

00:03:45: Also wirklich facettenreich, würdest du sagen, so jeder Tag hatte irgendwas Neues zu schenken.

00:03:50: ...

00:03:52: viel zu tun, ne?

00:03:53: Auch vor allem, wo du ja grade sagst, ... ... es war das im Jahr ... ... wo ich hingesetzt hab.

00:03:58: Ich würde ja jetzt schon sagen, ... ... das war zu spät, aber wenn ich mir jetzt noch denke, ... ... dass es so viel Unternehmen gibt, ... ... die ja immer noch in diesem, ... ... wann sollen wir den Wandel wirklich machen, ... ... in der Überlegung nur sind ... ... und nicht mal in der Umsetzung, ... ... dann denke ich mir schon so, ... ... wow, im Jahr ... ... das ist ja schon ... ... krass in der Vergangenheit, ne?

00:04:15: Also ...

00:04:16: Das war ein riesen Schritt tatsächlich damals auf dem weißen Papier neu anzufangen.

00:04:20: Wir müssen ehrlich sagen, wir machen das ganze Thema schon länger.

00:04:23: Also man hat das Systemhaus schon länger diese Berührungspunkte.

00:04:27: Oftmals war es eine Art Housing oder quasi das geschickte Zusammenstecken, mehrere Umgebungen.

00:04:33: So würde ich es heutzutage nennen.

00:04:35: Aber das Thema war ja nicht nur für mich neu, sondern auch für die Netplans damals und aber auch für, sag ich mal, den ganzen Mittelstand.

00:04:45: Vor zehn Jahren gab es das noch nicht so, wie wir das jetzt sprechen.

00:04:50: Und da gab es die großen Hyperscaler noch nicht in der Form, wie wir sie vielleicht heute haben.

00:04:56: Und auch das Serviceangebot war damals noch nicht so facettenreich.

00:05:01: Genau, und da wo du gerade ja schon eingesprochen hast, Service, da gibt es nämlich, wenn man sich ja gerade für eine Cloud und Cloud Provider entscheidet, da gibt es ja auch diese speziellen oder verschiedenen Cloud Service Layer, für die man sich entscheiden kann, könntest du die mal ganz kurz erläutern und was die so machen?

00:05:21: Genau, also so heißt ja auch unser Podcast.

00:05:24: Wir wollen heute über die Servicelehrer sprechen und von daher würde ich auch damit beginnen, einfach mal zu definieren, was wir darunter verstehen oder was vielleicht auch... Ich darunter verstehe, ganz subjektiv betrachtet, geht es ja einfach darum, dass man oftmals, wenn man danach auch im Internet sucht, mehrere Säulen findet, in die Ebenen entsprechend aufgeteilt ist.

00:05:48: Da gibt es drei Bekannte.

00:05:50: Die erste ist die Infrastructure as a Service.

00:05:53: Die zweite ist die Plattform as a Service.

00:05:55: Und die dritte ist die Software as a Service.

00:06:00: In der Regel ist es dann auch so, wenn man jetzt den einfachsten und den ersten genannten auch mal auseinander nimmt, dann ist der Service Layer Infrastructure as a Service, IAAS auch gesprochen, häufig dazu da, dass der Cloud Provider die Betriebsverantwortung für die Infrastruktur übernimmt, das heißt die Virtualisierungsplattform, das ganze Storage, physische Design, das Rechenzentrum, den Rechenzentrumsbetrieb, die Stromversorgung, das Backup und so weiter.

00:06:29: also Infrastruktur und der Kunde oder der Konsument in dem Moment.

00:06:35: konsumiert quasi nur noch virtuelle Ressourcen.

00:06:39: Das heißt, ich spare mir diese ganze Geschichte mit dem N plus eins Konzept und diese Verfügbarkeit und wann es war und wie und warum muss ich jetzt einen neuen Server kaufen, wenn ich doch nur eine VL möchte.

00:06:51: Also diese Skalierungseffekte sind dann einfach weg und ich begebe mich in einen Rechenzentrum, wo ich weiß, dass mein Serverraum eine entsprechende Norm und Standard hat.

00:07:02: Das heißt quasi... Man gibt zu den ersten, also man macht den ersten Schritt.

00:07:06: Man gibt gar nicht alles ab.

00:07:07: Man weiß, okay, das ist alles so Server und alles ist jetzt nicht mehr bei mir, sondern bei dem Service Provider.

00:07:15: Aber ich hab trotzdem noch Einwirkungen da drauf.

00:07:18: Also man gibt nicht das Baby komplett ab.

00:07:20: Genau, im IS-Bereich ist es häufig halt so, dass man tatsächlich nur den Betrieb der Infrastruktur abgibt, weder Daten noch sonst irgendetwas ab... bleibt man weiterhin in seiner Bubble.

00:07:31: Das ist auch das, das Klassische, das wahrscheinlich auch die meisten dann anbieten.

00:07:36: Eine zentrale Vitalisierungsplattform im PAS oder Platform as a Service.

00:07:42: Es ist dann so, dass ich sage, Ich gehe ein Schritt weiter, wenn der Cloud-Provider meine Infrastruktur betreibt und wenn der Cloud-Provider auch weiß, was da alles läuft, die Workloads, die Redundanz macht, dann kann er doch auch eine Ebene weitergehen und mein Betriebssystem oder meinen Service, wenn ich einen standardisierten Service nehme, einfach mitbetreiben.

00:08:04: Und ich kann dieses Sharing ausweiten.

00:08:07: auf eben diesen Bereich Plattform und kümmere mich nur noch um die um die Applikation beziehungsweise das Frontend, was ich quasi als Branche-App oder als Unternehmen individuell nutze.

00:08:20: Und im IA, im SAS-Bereich Software-Service, das ist so die Königsdisziplin sage ich immer, da konsumiere ich quasi nur noch die fertige Applikation.

00:08:34: Also hier habe ich wirklich dem Service-Provider den kompletten Betrieb meines Backends übergeben und konsumiere halt, im Beispiel jetzt noch ein Webservice oder ähnliches, wo ich sage, ich will eigentlich nur eine Website haben, ich will weder mich um den Webservice kümmern, noch um die Redundanz, noch um die Anbindung, die Absicherung, also was dazugehört und mich dann wieder auf mein Kerngeschäft konzentrieren.

00:08:56: Also quasi die... die nebensächlichen Aufgaben in Anführungszeichen, nebensächliche Aufgaben, kann man einfach weiter schieben.

00:09:04: Genau, richtig.

00:09:06: Das Schöne an diesem Modell ist ja auch, wenn man da nochmal einsteigen kann, dass ich das auch auswählen kann.

00:09:15: Ich kann quasi unterschiedliche Dienste oder unterschiedliche IT-Prozesse, die ich in meinem Unternehmen habe, kann ich unterschiedlichen Service-Playern zuweisen und kann sagen, Meine Website, mein Intranet, das möchte ich gerne abgeben.

00:09:30: Aber meine Kernerapplikation, meine Coca-Cola Formel, die möchte ich eigentlich bei mir im Keller haben.

00:09:36: Da möchte ich wissen, dass da niemand Schmume treiben kann.

00:09:39: Cool.

00:09:39: Also man ist dann doch noch flexibel, obwohl man sagt, okay, man gibt mir zwar was ab, aber doch nicht alles.

00:09:45: Genau, richtig.

00:09:46: Also das kann man anhand von dem Modell.

00:09:49: Kann man das sehr, sehr gut selbst auswählen.

00:09:52: Meistens arbeitet man bildlich gesprochen mit zwei Farben.

00:09:56: Wer hat die Betriebsverantwortung?

00:09:57: Über welchen Layer?

00:10:00: Und das ist dann quasi das fertige Ergebnis, dass man auswählt, was möchte ich wohin haben und wie viel Service darf es denn sein.

00:10:08: Also aller Kart quasi.

00:10:10: Ja,

00:10:11: sehr cool.

00:10:13: Hast du schon mal sehr schön erklärt?

00:10:14: Ich habe es auch verstanden, weil das ist natürlich nicht mein Daily Business gewesen, deswegen ist auch schon mal schön dort nochmal mehr Einblicke zu bekommen für eine quasi, wie nennt man das, außenstehende, fast ausstehende Person.

00:10:29: Jetzt ist natürlich aber auch wichtig für uns zu verstehen.

00:10:33: Okay, jetzt haben wir diese Cloud Service Layer verstanden und wissen, aha, da gibt es drei Bekannte.

00:10:38: Wie geht es aber jetzt weiter?

00:10:40: Also du sagst, man kann da flexibel alles so sich hin... und her schieben und alles.

00:10:44: Aber was sind jetzt so klassische Anwendungsbeispiele, wo man wirklich sagen kann, das ist jetzt die perfekte Layer für mich.

00:10:50: Das

00:10:51: ist eine gute Frage.

00:10:52: Man kann es natürlich mischen.

00:10:54: Der Einstieg, wir hatten es vorhin schon, oder es ist vorhin schon quasi erwähnt.

00:10:58: IAS Infrastructure.

00:11:00: Ich räume erstmal meinen Keller leer.

00:11:04: Ist eigentlich so die gängige Praxis.

00:11:06: Das ist so der erste Schritt.

00:11:08: Man steckt mal einen Fuß ins Wasser und schaut mal, wie kalt es ist.

00:11:12: Und ergänzt dann in einem zweiten, dritten Schritt um mögliche Dienste.

00:11:18: Das heißt, der Klassiker, konkret als Beispiel IAS ist meine gesamte Virtualisierungsumgebung einfach geschiftet.

00:11:26: in den Rechenzentrum zu einem Cloud-Provider meiner Wahl.

00:11:30: Der Plattform-Service, da kommt es steig auf den Cloud-Provider an.

00:11:34: Jeder Provider hat unterschiedliche Plattform-Services, weil jeder Provider auch unterschiedliches Know-how und die Bereitschung hat.

00:11:41: Ein klassisches Beispiel ist zum Beispiel ein SQL-Server.

00:11:46: Viele Unternehmen, die ich so in der Praxis sehe, können wenig mit SQL Server anfangen, jeder braucht es, jeder Applikation hat irgendwie eine Datenbank im Backend und der Betrieb ist aber oft schwierig und die Ausfallquote hoch.

00:12:02: Und so kann man zum Beispiel den SQL Server auslagern, kann sagen, das ist ein Standardprodukt, ich möchte die Datenbank betrieben haben, ich möchte quasi eine Instanz haben, da leg ich meine Datenbank ab, Daten sind meine, eigene Berechtigungsstruktur, aber Das Patching und der Betrieb von dem SQL Datenbank System, den übernimmt der Cloud Provider und dann sind wir eigentlich schon bei einem Platform Service.

00:12:27: Der gängigen Art gibt noch ganz viele andere.

00:12:30: Und im Saas-Bereich Software-Service ist es ganz witzig, weil ich glaube, er würde fast wetten, dass so ziemlich fast jeder mittlerweile Saas-Service es konsumiert.

00:12:42: Ein gängiger Saas-Service in der Business-Umgebung ist zum Beispiel Exchange Online.

00:12:48: Niemand weiß, was das Mail-System dahinter macht.

00:12:52: Microsoft betreibt eins.

00:12:53: In der Regel würde man davon ausgehen, das ist ein Exchange wahrscheinlich.

00:12:57: Das Haus ist eigentlich ein Produkt in irgendeiner Verfügbarkeitsklasse.

00:13:00: Ich habe an diesem Exchange-System einen SLA definiert sein.

00:13:05: Das ist meine Verfügbarkeit.

00:13:06: Das ist mein beschriebener Service, mein Service Layer.

00:13:10: Und der Benutzer des Unternehmen nutzt quasi das Outlook, also den Client oder auch ein Web App, um auf den Service zuzugreifen.

00:13:20: Aber niemand weiß, wie viele Exchange Systeme stehen dahinter.

00:13:26: Wie wird es überhaupt gemacht?

00:13:28: Welche Security-Systeme?

00:13:29: Darum kümmert sich Microsoft und ich kriege quasi in Preis pro Mailbox, pro Speicher, pro was auch immer.

00:13:38: Ich dann je nach Saar-Service habe welche Einheit und bezahlt es einfach monatlich in der Pauschale.

00:13:46: Das bedeutet, ich muss mich halt da eben um gar nichts mehr kümmern und Lizenzen ist alles quasi drin.

00:13:53: Und um vielleicht ein Beispiel zu nehmen neben dem Microsoft Exchange, wenn wir jetzt viel Microsoft gehabt, sehe ich Spotify auch als Saatservice an.

00:14:01: Weiß nur, welche Werbung machen darf, aber wir haben ja unseren Podcast auch auf Spotify.

00:14:06: Wie nennt man das?

00:14:07: Product Place wird oder hier?

00:14:09: Sponsort uns gerne.

00:14:11: Müssten wir dann rausschneiden.

00:14:13: Nein, Spaß bei Seite.

00:14:15: Jeder konsumiert Spotify, hört sich Musik an, niemand weiß, was da hinten dran steht.

00:14:20: Eine Musikbibliothek.

00:14:21: Und die kann ich halt konsumieren und so setzt sich ein Saas-Service zusammen.

00:14:27: Und ja, so von den Beispielen her kann man sich das glaube ich gut vorstellen.

00:14:32: Okay, ja, mega, also auch hier muss ich wieder sagen, hast du sehr schön erklärt.

00:14:37: Aber wie sieht es jetzt aus?

00:14:39: Okay, Layer verstanden, Beispiele habe ich auch verstanden, letztes Beispiel sehr gut, also mit Spotify, das ist wirklich grandiose gewesen, Hammer und noch Werbung eingeblendet, Hammer Daniel.

00:14:52: Kann man jetzt pauschal aber auch so sagen, welcher Cloud-Provider ist jetzt auch für mich zugeschnitten?

00:15:00: Also unabhängig von den Layer gibt es natürlich auch ganz viele Cloud-Provider.

00:15:06: Kannst du da, was hast du da für ein Gefühl?

00:15:09: oder eher faktisch, wer passt mehr zu mir?

00:15:14: Kann man das nicht sagen?

00:15:15: Das ist eine gute Frage.

00:15:17: Tatsächlich ist es so, dass man in diesem ... Service-Modell dann sich erst mal Gedanken machen muss, was habe ich denn überhaupt, was möchte ich auslagern, was möchte ich hergeben.

00:15:27: Der Plan halt, ne?

00:15:28: Genau, der Plan, die Struktur, die Architektur, was habe ich damit vor, auch was ist mein Ziel, es einfach nur darüber zu schieben, zu sagen, toll, jetzt läuft es woanders, da habe ich nicht so viel gewonnen.

00:15:41: Es geht ja wirklich dann ins Eingemachte, indem ich sage, okay, ich habe einen Cloud-Provider und der bietet... sagen wir, zehn Sachen an.

00:15:52: Brauche ich die zehn Sachen oder brauche ich nur fünf oder hatte vielleicht gar ein Dessertmangebot, was ich möchte.

00:16:02: Also geht man da klassisch wie so ein Baukastensystem vor?

00:16:05: Okay, ich pick mir die Sachen raus, die ich zum Beispiel verwaltet haben möchte oder administriert haben möchte oder auslagern möchte oder whatever.

00:16:13: und gehe danach vor und schaue mir dann an, okay, welcher Cloud Provider kann mir das bieten und welcher nicht.

00:16:19: Eine grobe Auswahl bietet das.

00:16:21: Ich meine, es gibt noch so ein bisschen eine pauschalere Sache, dass man sagt, naja, will ich in so eine Mittelstands-Cloud gehen oder möchte ich eher zu so einem großen Hyperscaler wechseln.

00:16:34: Der Hyperscaler hat natürlich den Mehrwert, dass er wahrscheinlich sehr, sehr viel Angebot hat.

00:16:39: Kann man sich vorstellen, vielleicht mit so einem Riesen.

00:16:42: Shopping Mall, aber vielleicht bin ich auch damit ein bisschen überfordert, wenn ich jetzt nur ein Packel Mail kaufen will und ich muss mich irgendwie durch so eine Riesenhalle durchwühlen und verliere dann vielleicht auch den Fokus.

00:16:56: Also das sollte man sich schon überlegen, was passt zu mir, welcher Provider spielt auch in meiner Liga.

00:17:03: Und was auch ganz wichtig ist, wenn ich jetzt mich so ein bisschen eingeschränkt habe, vom groben ins feinen Sack, naja okay, mir gefällt eigentlich so dieses, dieses etwas nähere, diesen direkten Kontakt, vielleicht auch das Selfmade-Charakter oder diese, diese Thematik.

00:17:21: Ja, vielleicht auch EU, Superräne, Cloudsysteme, DSGVO.

00:17:27: Dann bin ich recht schnell vielleicht bei so einem Mittelstandsanbieter und muss mir dann die Frage stellen, welche Verfügbarkeit hat er?

00:17:34: Welche Betriebsfähigkeit?

00:17:37: Wo ist mein Rechenzentrum?

00:17:38: Wo liegen meine Daten?

00:17:39: Wie werden die gesichert?

00:17:42: Und wenn ich das alles habe und sage, okay, das ist genau das, was ich möchte, ich möchte jetzt keine Georetondanz über den ganzen Erdball.

00:17:51: Mir reicht so eine gesunde Verfügbarkeit.

00:17:54: Logischerweise bezahle ich eine Georetondanz auch immer irgendwo.

00:17:57: Es ist alles kostet Geld.

00:17:59: Nix ist umsonst.

00:18:01: Dann bin ich schon nah dran zu sagen, jetzt habe ich mal eine gute Filterung.

00:18:07: Und dann muss ich euch nur schauen, hat denn der Provider auch die Services im Baukasten, die ich möchte, bietet der mir eine Microsoft SQL an, wenn ich Microsoft SQL verwenden möchte oder muss ich selbst betreiben.

00:18:21: Bietet der mir ein Exchange-System, ein Mail-System oder muss ich selbst betreiben.

00:18:26: Und dann halt das größte Matching finden und sagen, was, was matcht.

00:18:31: Und natürlich was auch preislich dann wahrscheinlich, also Kostenfrager.

00:18:35: Absolut,

00:18:35: also Kosten sind immer ein Thema.

00:18:37: Niemand macht das, glaube ich, umsonst.

00:18:40: Bei so einer Kostbetrachtung spielt aber ganz viel mit rein.

00:18:44: Da habe ich ja einmal die Diskussion Betriebskosten versus einmal Investitionen.

00:18:50: Ich habe die Thematik mit dynamischen Abrechnungsmodellen.

00:18:54: Ich lege was an.

00:18:55: Ich konsumiere.

00:18:56: Der Konsum kostet Geld.

00:18:58: Es gibt selten Flatrates oder sowas dann.

00:19:02: Also das sind immer tatsächlich Themen und was auch immer klar ist, oftmals kann ich beim Provider selbst auch unterschiedliche Güteklassen wählen.

00:19:11: Kann sagen, nehme ich das gute und günstig Produkt oder das Markenprodukt, gehe ich auf Open Source Themen und da ziehe ich mich irgendwelchen Lizenz Themen und so weiter.

00:19:23: gibt es schon sehr, sehr, sehr facettenreich.

00:19:25: Ja, und deswegen, also für mich wäre es dann auch nochmal interessant, wir hatten ja gerade eben, und das haben wir auch in den letzten Podcast-Folgen ein bisschen mal rauskristallisiert oder gehört, es ist ja immer, wenn man einen neuen Schritt wagt in irgendeine Richtung, sei es Backup-Strategie oder sei es halt generell die Infrastruktur, ob es Local oder halt on-prem ist oder in der Cloud, man braucht immer einen festen Plan.

00:19:50: Und da möchte ich dich jetzt natürlich auch mal fragen, hast du einen idealen Fahrplan?

00:19:56: Wenn er wirklich ideal ist, wie sieht dein Fahrplan aus, wenn man sagt, ich möchte jetzt den Umschwung machen und das mit einem Cloud Provider durchführen.

00:20:04: Ja, den idealen Plan im Bilderbuch gibt es,

00:20:09: ob der für das ist

00:20:11: oder natürlich.

00:20:13: Und mein idealer Plan, den gibt es natürlich auch.

00:20:17: Ob das dann der ist, der für jede Unternehmensgröße passt, ist immer fraglich, aber um da vielleicht mal so ein gutes Beispiel machen zu können.

00:20:28: Wir sind jetzt durch viele Dinge gegangen.

00:20:29: Wir haben auch Beispiele gehört.

00:20:31: Wir haben besprochen, was vielleicht auch notwendig ist.

00:20:36: Und der erste Schritt ist sicherlich der zu sagen, was habe ich?

00:20:40: Und was ist mein Ideal?

00:20:42: Was will ich damit erreichen?

00:20:44: Wo soll das Ziel hingehen?

00:20:45: Genau.

00:20:46: Und wenn ich das habe, dann mache ich eigentlich mit dem so eine Filterung und suche mir einen Cloud-Provider oder suche mir vielleicht auch zwei, um einen Vergleich zu haben, kostentechnisch.

00:20:55: Und entscheide mich recht schnell auch dann für einen Cloud-Provider oder einen Weg.

00:21:02: Weil erst wenn ich den habe, kann ich dann in einem weiteren Schritt aussagen, was habe ich denn und wo kann ich, wie ist mein Zielbild, was kann ich vielleicht auch schiften, also eins zu eins übernehmen, was muss ich neu denken, welche IT-Prozesse passen zu mir?

00:21:17: und kann dann so vom Groben ins Feine gehen.

00:21:21: und im ersten Schritt in der Regel im Ideal mache ich so eine eins zu eins Migration, ich nehme das meiste mit, das was geht.

00:21:29: schaff erstmal alles ins Rechenzentrum meiner Wahl und gehe dann Service für Service durch und veredelt dann bis zum Saas-Service, weil ich beim Saas-Service halt einfach die Betriebsverantwortung abgegeben habe und dann sagen kann ich kann mich auf mein Geschäft konzentrieren und ich habe wieder Zeit um vielleicht Prozesse, auch IT-geschlützte Prozesse zu verbessern.

00:21:51: Da wollte ich gerade einsteigen, wo es gerade zum Thema Zeit geht.

00:21:55: Wie

00:21:55: schnell kann man denn so einen Umschwung machen?

00:21:57: Na, ich sag mal so zum Beispiel jetzt mein Server, mein Exchange-Server läuft aus.

00:22:01: Ich hab jetzt keine Lust, jetzt einen neuen zu holen oder halt nochmal eine richtig teure Lizenz zu holen.

00:22:06: Wie schnell kann man so eine Umsetzung, die natürlich nicht komplett katastrophal ist, umsetzen?

00:22:11: Also gibt's ja so...

00:22:14: Ja, also das ist auch immer... abhängig von Anzahl von Benutzern

00:22:19: natürlich

00:22:19: und so weiter.

00:22:20: aber so im groben Mittelstand ist man eigentlich recht schnell dabei.

00:22:24: jetzt gerade beim exchange ist es so dass wir ja auch die Möglichkeit haben quasi das Hybrid aufzubauen, dass irgendwie verschieben dynamisch Postfächer zu Microsoft und lösen dann quasi die Existenz lokal auf.

00:22:40: Wenn man über ein Zeitplan spricht, ist es meistens der, die Person, die es macht, also den Dienstleister zu finden, der Zeit hat in so einer heutigen Situation.

00:22:52: Präkärenlage.

00:22:52: Aber in der Regel ist man da in einem Vierteljahr durch, würde ich jetzt mal sagen, ist aber tatsächlich abhängig von... bis Saken klären.

00:23:01: Ein Zwei-Mann-Betrieb oder ein Frau-Betrieb kann man jetzt nicht vergleichen mit einem Riesenunternehmen, mit Ziggy Usern.

00:23:10: Wie geht der Plan weiter?

00:23:11: Sorry, ich hatte dich ja unterbrochen.

00:23:13: Genau, also im Endeffekt, wenn man dann an der Stelle ist und sagt, das ist mein Idealbild, ich habe eine Architektur, ich weiß jetzt, was ich brauche, da muss ich halt schauen, wie, also trete ich vielleicht... in irgendwelche Fettnäpfchen habe ich das Problem, dass ich in den Kostenfalle zum Beispiel laufe.

00:23:34: Viele Cloud-Provider haben dynamische Abrechnungsmodelle.

00:23:37: Die verlangen auch Nebenkosten, nennen wir die immer.

00:23:40: Das ist Traffic-Kosten, IOPS, Dinge, die man im Vorfeld so nicht auswerten kann.

00:23:49: Ja, was macht es dann am Schluss aus?

00:23:51: Wie sicher ist dieser Provider auch?

00:23:53: Also, kann ich dem auch vertrauen?

00:23:57: Gibt es dort irgendwelche Prozesse, die ausgelagert sind?

00:24:00: Und wenn ich das alles rausgefunden habe und sage, das ist mein Ding, hier ist mein Bild.

00:24:05: Ich habe hier auf einem weißen Papier angefangen, habe die Striche gemalt.

00:24:09: Dann geht es eigentlich schon darum, das Ganze dann zu planen und ein Systemhaus oder ein Partner zu haben, der einen an die Hand nimmt und der das mit einem durchführt.

00:24:21: Bei uns war es auch so, die erste Migration, die wir dann in die neue Cloud gemacht haben, die wir in den Jahr zwei Tausend Fünfzehn aufgebaut haben, die lief nicht unbedingt ideal.

00:24:31: Aber es war auch der Anfang.

00:24:32: Es

00:24:33: war der Anfang.

00:24:33: Wir haben da ganz, ganz viel auch uns selbst finden müssen.

00:24:36: Das muss, glaube ich, jeder, wenn man so einen Schritt geht.

00:24:40: Und so war es auch bei uns.

00:24:42: Das Ergebnis war aber toll und der Kunde ist immer noch Kunde auch tatsächlich bei uns, weiterhin in dem Betriebsmodell, das wir damals gemacht haben und ist da auch zufrieden.

00:24:54: Aber klar, da brauche ich natürlich jemanden, der das mehrfach gemacht hat und der sich auskennt und der auch weiß, ey, hier musste aufpassen, da ändert sich ein Name, da eine IP, da ist was mit der Firewall dazwischen oder der CloudProvider XY, der macht das.

00:25:13: So und so oder die wollen es immer so und oft sind auch Abhängigkeiten mit Dienstleistern dabei.

00:25:20: Beispielsweise, ich habe jetzt eine große ERP-Umgebung und da habe ich einen dedizierten Dienstleister, da muss ich den mit ins Boot nehmen, muss dem erklären, was wir vorhaben.

00:25:29: Das sind alles so die Schritte.

00:25:32: Da hört man jetzt aus ein bisschen raus, das ist ja ausser das tägliche, was sich dann Abteilungsleiten natürlich mit begleitet und wo jetzt auch die Leute, die System Engineers dann auch täglich mit beschäftigt

00:25:44: sind.

00:25:44: Aber das sind halt wirklich die Praxiseinblicke quasi, die ja auch, ich finde, die Folge oder generell den Podcast wertvoll machen, weil wir können ja viel über den heißen Brei rumreden oder sagen, das ist jetzt ideal und das sollte man immer so machen.

00:26:00: Praxis kann das Ganze... anders aussehen.

00:26:03: Das heißt, natürlich kommen da auch so Stolpersteine rein, über die würde ich auch gleich gerne reden, weil es ist nicht alles immer perfekt.

00:26:11: Ja, sei es zum Beispiel wirklich Zeitdruck oder was auch immer, man muss sich schnell entscheiden und dann am Ende geht es doch irgendwie, läuft nicht schief, aber irgendwie ist es auch noch nicht ganz perfekt.

00:26:20: Und was wir natürlich auch noch haben, da wirst du gleich auch noch was dazu erzählen.

00:26:24: Hoffentlich, nein doch.

00:26:27: Genau, dass wir ja diesen Cloud Ready Check haben, der natürlich auch uns unterstützen kann.

00:26:32: also jetzt uns nicht, aber zum Beispiel euch liebe Zuhörer oder Zuschauer und Zuschauerinnen, dass ihr euch mal eine Idee machen könnt.

00:26:40: Wie sieht es dein gerade ausbeuchene Infrastruktur?

00:26:43: Wo kannst du denn hingehen?

00:26:43: Also das, was du gerade eben schon schön gesagt hast, mit, dass es der Ist-Zustand ist, wie sieht jetzt gerade die Infrastruktur aus und was ist unser Ziel?

00:26:52: Wie kommen wir da hin und mit verschiedenen Cloud-Providern und so weiter?

00:26:56: Kannst ja gleich noch ein bisschen mehr darauf eingehen, wenn ich jetzt nicht alle Punkte schon weggenommen habe.

00:27:01: Und ja, aber jetzt noch mal zurück zu den Thema Stolperstein.

00:27:05: Ja, die Welt ist nicht immer ideal, ne?

00:27:08: Und ein Plan kann da sein, aber ein Plan kann auch durchkreuzt werden.

00:27:12: Was wären jetzt in diesem Fall eventuell mögliche Stolpersteine, wenn das eventuell aber auch Vorteile sein können?

00:27:19: Also, das gibt ja irgendwie so ein Mix.

00:27:21: Nicht alles, was schlecht ist, muss unbedingt nicht gut sein.

00:27:24: Moment, was?

00:27:26: Nicht alles, was gut ist, muss automatisch immer schlecht sein?

00:27:32: Macht das Sinn?

00:27:33: Nee, nicht alles, was gut ist, muss automatisch schlecht sein.

00:27:37: Genau, danke.

00:27:37: Also es gibt ja Dinge, die sind halt, wie sie sind.

00:27:40: Ja, genau.

00:27:41: Und weil sie so sind, sind sie nicht unbedingt schlecht.

00:27:44: Also bist du auf dem richtigen Weg.

00:27:48: Es ist genau das.

00:27:49: Also es gibt tatsächlich Dinge, die in der Cloud anders laufen.

00:27:55: Wir haben eine Abhängigkeit von der Internetleitung.

00:27:58: Das ist erst mal ein Stolberstein, wenn die... Performance dann nicht stimmt.

00:28:05: Der Vorteil ist aber, würde ich jetzt mal behaupten, der gleiche.

00:28:10: Warum?

00:28:12: Mein System, das im Keller steht, hat eine Standortabhängigkeit.

00:28:17: Eine Internetleitung, ja toll, kann ich halt nicht surfen.

00:28:20: Aber jetzt steht meine Hardware im Keller und mein Mitarbeiter sitzt im Homeoffice und die Internetleitung fällt aus.

00:28:28: Oder ich habe Standorte, Produktionsstandorte auch in anderen Ländern und meine Internetleitung fällt aus.

00:28:34: Was mache ich dann?

00:28:35: Dann sind alle Standorte offline.

00:28:37: Wenn meine Internetleitung ausfällt und ich sowieso alles in einer Cloud ausgelagert habe, ja dann nehme ich halt mein Handy, mache einen Hotspot oder ich gehe heim und verarbeit vom Homeoffice.

00:28:50: Man ist sogar flexibler dadurch.

00:28:52: Das ist jetzt genau das.

00:28:54: Ich schiebe jetzt quasi rhetorisch den Vorteil schon unter.

00:28:59: Man hat diese Standortabhängigkeit nicht mehr und das kann, wenn das Unternehmen mit solchen Anbindungsproblemen vielleicht auch kämpft oder in der Straße noch gebaut wird.

00:29:11: Bagger treffen oft gerne genau die richtigen Leitungen.

00:29:17: Dann ist man in dem Moment einfach flexibler, hat aber natürlich den Nachteil.

00:29:22: In dem Moment, wo die Leitung erstmal angebackert ist, muss ich einen Plan B aus dem Ärmel zaubern.

00:29:28: Und dann ist halt am Schluss die Frage, wie oft fällt die Leidung aus?

00:29:32: Und wie oft würde die Cloud ausfallen?

00:29:34: Oder wie oft habe ich Leute im Homeoffice?

00:29:36: Oder was ist da jetzt mein Vor- und mein Nachteil?

00:29:39: Ich glaube, das kann jeder dann selbst interpretieren.

00:29:42: Also ja, so ein Klassiker, Bandbreite ist nix.

00:29:45: Ich muss erst mal warten, bis mein Glaskabel gelegt ist.

00:29:48: Dann macht es nicht ganz so viel...

00:29:49: Internetausbau in Deutschland!

00:29:52: Genau.

00:29:53: Da macht es nicht ganz so viel Spaß einfach.

00:29:55: Das kann man sicherlich als... als Stolperstein nehmen.

00:29:59: Es gibt noch ein paar mehr, die jetzt ein bisschen ins Detail gehen, will vielleicht ein bisschen pauschalisieren, wenn wir jetzt zum Beispiel eine Hardware-Abhängigkeit haben.

00:30:09: Es gibt Produktionsunternehmen, die haben eine Produktion, die ist natürlich am Standort irgendwo.

00:30:15: Jetzt laden die Maschindaten oder haben irgendwelche Spezialsysteme, die irgendjemand entwickelt hat.

00:30:22: Dann haben wir immer das Problem, dass wir die Hardware nicht ins Rechenzentrum bekommen.

00:30:28: Also die meisten Cloud-Provider sagen, ja, mit deiner Hardware bleibst du schön da, wo du bist, weil die Betriebsverantwortung und Hoheit im Rechenzentrum liegt woanders.

00:30:39: Das gilt es immer zu analysieren und ist auch einer der Kriterien, wo man aber auch drumherum kommt.

00:30:46: Auch da kann man einen Mehrwert draus machen und kann zum Beispiel identifizieren, haben wir auch schon aufgemacht.

00:30:53: dass ein Unternehmen abhängig ist, von einem Stück Hardware, das in einer Single Instanz oder das schon zwanzig Jahre alt ist oder so, irgendwo steht.

00:31:02: und wenn ich dann frage, ja aber kann das weg, dann oh, das darf auf keinen Fall weg und die erkennt es dann dies, dass ich sage, boah Leute, eure ganze Unternehmensstruktur hängt an diesem Ding, das zwanzig Jahre alt ist und irgendwie schon komisch piepst.

00:31:19: Überlegt euch mal, ob ihr vielleicht

00:31:21: eine

00:31:21: modernere Variante rauskriegt.

00:31:24: Und so hat dann das Unternehmen die Erkenntnis, so ein Praxisbeispiel, das öfters mal vorkommt.

00:31:30: Hey, Moment mal, ich muss erst mal die fünf Hausaufgaben machen.

00:31:34: Und wenn ich das eh mache, dann schau ich mir an, wie das das Unternehmen oder die ja die Branchenlösung jetzt tut.

00:31:40: Und neunneinzig Prozent der Fällen sagen die eh schon, oh okay, ihr habt noch das im Einsatz.

00:31:46: Nein, wir haben das mittlerweile alles schon digitalisiert und ihr könnt es einfach mit der Lizenz umstellen.

00:31:52: oder manchmal muss man ein bisschen Geld in die Hand nehmen.

00:31:55: Also man kann auch daraus ein Mehrwert gewinnen.

00:31:58: Es ist ein klassischer Steuerbestein, physische Hardware, immer ein K.O Und ja, so hangeln wir uns quasi mit diesem Cloud Ready Check oder mit dieser Machbarkeitsanalyse sage ich jetzt einfach mal.

00:32:15: durch alle Dinge, die wir jetzt gerade gesprochen haben, durch und arbeiten daran, dass wir quasi die Stolpersteine identifizieren, die es gibt und am Schluss ein Konzept aufbauen, das ja dann einfach einen moderneren Arbeitsplatz oder eine modernere Arbeitsweise, die in der Regel auch verfügbarer ist zur Verfügung stellen.

00:32:38: Sehr cool.

00:32:39: Also wie ihr gehört habt, das könnte auf jeden Fall sinnvoll sein für euch, wenn ihr gerade sowieso mit dem Gedanken spielt, Open Cloud Provider Sinn macht für euch.

00:32:48: Also meldet euch gerne, wir haben die E-Mail Adresse oder den Kontakt verlinkt.

00:32:53: Schreibt uns doch gerne einfach an, dass ihr Interesse habt und dann zaubern wir gemeinsam mit den Technikern, was schön ist für euch.

00:33:02: Nehmt das Angebot auf jeden Fall an oder gerne an.

00:33:05: und ja, somit würden wir ja auch jetzt ans Ende der Folge kommen.

00:33:10: Und jetzt die Frage der Fragen.

00:33:12: Haben wir vielleicht was noch Offenes?

00:33:15: Hast du noch Fragen an mich?

00:33:17: Hab ich noch Fragen an dich?

00:33:19: Also mit Sicherheit das Thema, das könnte man eine ganze Reihe.

00:33:24: Du bist gerne nochmal eingeladen.

00:33:26: Aber fürs hier und jetzt.

00:33:29: Für den Ausschnitt, für die, die vielleicht zuhören und sagen, ich habe mir da gar nicht so viel darunter vorstellen

00:33:36: können,

00:33:37: haben wir jetzt, glaube ich, einen guten Einblick gebracht, was die ersten Schritte sind, was man sich hier und jetzt überlegen könnte.

00:33:44: Genau.

00:33:45: Und in diesem Sinne bedanken wir uns natürlich ganz herzlich natürlich auch bei den Personen, die zugehört haben oder zugeschaut haben.

00:33:53: Für diese Folge wieder.

00:33:55: War super interessant.

00:33:56: Vielen lieben Dank, Daniel, dass du dieses Mal dabei warst.

00:33:59: Und ich hab auch schon gehört, wir nehmen noch ein spannendes Thema auf.

00:34:03: Da würde ich natürlich auch wieder rein hören oder zuschauen.

00:34:07: Und in diesem Sinne, wie gesagt, vielen, vielen Dank, dass du dabei warst.

00:34:11: Und für euch natürlich auch, wenn ihr natürlich auch weitere Themen habt, die euch super oder brennend interessiert, lasst es uns gerne wissen.

00:34:19: Abonniert doch gerne in den Podcast.

00:34:21: Ihr wisst, den gibt's überall zu hören.

00:34:24: Oder lasst doch gerne einen Daumen hoch da oder einen Kommentar oder was auch immer mit den Dingen, die euch interessieren.

00:34:30: Würde uns sehr freuen.

00:34:31: und in diesem Sinne, Daniel, das war's mit der Folge.

00:34:35: Danke schön.

00:34:35: Und danke an euch und wir sehen uns beim nächsten Mal und hören uns beim nächsten Mal wieder.

00:34:40: Ciao, ciao.

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